Montag, 28. Oktober 2013

Rezension / 333 Entdeckungen in der Region Stuttgart (Astrid Schlupp-Melchinger)

Über eine Lovelybooks-Verlosung bin ich an dieses schöne Buch gekommen, das äußerlich den Anschein macht, ein Reiseführer zu sein. Zumindest dachte ICH das zuerst.

Aber bei näherem Hinsehen wird klar: hier werden keine Ideen für die Freizeitgestaltung in Stuttgart aufgetischt, sondern tatsächlich "Entdeckungen" präsentiert: unter anderem aus den Bereichen Geschichte, Botanik und Wirtschaft des Stuttgarter Raums.




Klappentext:

In der Region Stuttgart kommt man bisweilen schnell aus der Puste, hier hat eine Frau das essbare Quadrat erfunden und ein Mann den ersten Computer. Hier wachsen die begabtesten Trickfilmer heran und sind einige der schönsten Naturgedichte entstanden, hier strahlen die Sterne am Gourmethimmel, es gibt eine Firma, die weiß, wie man Dollarnoten trocknet, man findet Wasser wie Wein und von hier aus hat eine zündende Idee die Welt erobert. Abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten erzählt die Autorin mit einem Augenzwinkern von kuriosen Besonderheiten, kulturellen Eigenarten, unternehmerischen Glanzleistungen, wegweisenden Entdeckungen und tierischen Bewohnern. Die 333 Entdeckungen lassen Sie die Region mit anderen Augen sehen

Meine Meinung:

Man merkt, dass die Autorin sehr viel Herzblut und Zeit in dieses Werk gesteckt hat, denn sie kommt mit geballtem Wissen um die Ecke.

Ich muss zugeben, dass mir das Buch insgesamt fast zu viel Input geboten hat, weswegen ich es nur quer gelesen und die interessanten Punkte für mich herausgepickt habe. Aber so war es wohl auch gewollt, denn die wichtigen Eckpunkte sind optisch hervorgehoben - was in einem Fließtext eine große Hilfe ist.

Zum Design möchte ich ganz subjektiv festhalten: das eher moderne Cover will für mich nicht so recht mit den eher bieder wirkenden Bildern im Inneren des Buches zusammenpassen. Daher war für mich auch nicht sofort klar, für welche Zielgruppe dieses Buch geschrieben wurde.

Auch sonst fehlte mir im Innenteil ein wenig der Pepp, den man vielleicht mit weiteren Hervorhebungen in Kästchen oder mehr Bildern erreicht hätte.

Fazit:

Meiner Meinung nach ist das Buch "333 Entdeckungen in der Region Stuttgart" das perfekte Buch für Ortsansässige, die sich noch tiefgreifender mit der Geschichte ihrer Stadt auseinandersetzen möchten.
Für Bürger anderer Städte könnte es zu stark ins Detail gehen. Aber letztendlich bleibt auch das Geschmacks- und Interessensache.

Rezension / Gelöscht (Teri Terry)

Dieses Buch musste bei einem Stöbergang durch die Buchhandlung einfach mit, da der Klappentext mich sofort angesprochen und neugierig gemacht hat.
Ob man diesen Roman im Bereich der Dystopien einordnen kann, weiß ich nicht...dazu müsste ich wohl eine der vielen Ausarbeitungen auf anderen Blogs lesen ;-)







Klappentext:

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde geslated. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern?
Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?

Meine Meinung:

Normalerweise mache ich mir beim Lesen Notizen, damit ich für meine Rezensionen Material habe - was bei diesem Buch nicht passiert ist. Das werte ich mal als positiv!

Von Anfang an hat mich die Geschichte gepackt, zwischendurch kam nie der Gedanke auf: "Mensch, ist das öde!" und auch der Schluss hinterlässt neugierig und fragend.

Der Schreibstil ist insgesamt sehr "einfach" gehalten. Die Geschichte wird in kurzen, klaren und unmissverständlichen Sätzen erzählt. Aalglatt, irgendwie.. was einerseits angenehm für die meisten jungen Leser sein wird, aber einen erwachsenen Menschen wie mich eher unterfordert. In Romanen von Kerstin Gier beispielsweise kommt noch der Faktor "Humor" zum Tragen, was hier, bei dieser etwas ernsteren Thematik, nicht der Fall ist.

Doch trotzdem ist die Idee, die hinter diesem Roman steckt, sehr interessant und regt zum Nachdenken an. Es geht hauptsächlich um Meinungsfreiheit, Kontrolle, Überwachung - Themen, die uns in Zukunft sicher noch stärker beschäftigen werden.

Fazit:

Insgesamt ist "Gelöscht" eine sehr angenehme Lektüre für zwischendurch, die mit spannenden Momenten aufwartet. Leider lässt die Spannung zum Schluss hin ein wenig nach, aber die Neugierde auf die Fortsetzung siegt. Den 2. Band, der im Frühjahr 2014 erscheinen wird, werde ich mir sicher holen.


Montag, 21. Oktober 2013

Rezension / Dann press doch selber, Frau Dokta! (Dr. Josephine Chaos)


„Dann press doch selber, Frau Dokta!“ von Dr. Josephine Chaos (Pseudonym) war in einem Buchpaket des Fischerverlages, das ich bei Lovelybooks gewonnen habe. Und ich muss sagen, dass ich mich sehr über diesen Schmöker gefreut habe. Frauenbücher, die auf humorvolle Art das Thema Geburten & Co. behandeln, können nämlich amüsante Lesestunden bescheren.







 Klappentext: 

»Ich schwöre: Ich bin lieb! Wirklich! Aber mit Nierenschalen zu werfen – das geht dann doch ein bisschen zu weit. Also schrei ich: ›Frau Pharma? FRAU PHARMA! Es reicht jetzt! Pressen Sie mal, statt hier so rumzufurien!‹ Frau Pharma ist das aber so was von egal!
›Ich press nich mehr, Frau Dokta! Ich will JETZT ´nen Kaiserschnitt! Abba sofoooort!‹
Dann wirft sie mir noch eine ganze Batterie von Schimpfwörtern an den Kopf, deren Bedeutung ich erst googlen muss, bevor sie – und JETZT wird es lustig – einfach aufsteht und davonstürmt …«
Ärzte sind auch nur Kollegen im Kittel: Erleben Sie die Klinik als verrücktes Großraumbüro mit strengen Oberschwestern, attraktiven Chefärzten und vielen tollen Geburten!

Meine Meinung: 

Zunächst bin ich total begeistert von Schreibstil UND Humor der (unbekannte) Autorin: haufenweise intelligent-spontane, spritzige Sätze. 

Doch nach und nach überkommt mich das Gefühl: Fr. Dr. Josephine Chaos scheint genau der Typus Arzt zu sein, den ich am wenigsten leiden kann: überheblich, bewusst routiniert und zu guter Letzt offensichtlich frustriert. Im Buch wird ihr Gemütszustand auf die Schwangerschaft geschoben – aber ich wage zu bezweifeln, dass das einen Unterschied macht. Und genau dieser Gedanke hat dazu geführt, dass ich das Buch nicht mehr lustig finden WOLLTE. Paradoxerweise.

Die Sprache kippt zwischendurch sogar von „humorvoll“ zu „ordinär“. Einige Ausdrücke wiederholen sich ständig (z.B. „Ächt jetzt!“, „Ich schwöre!“ und „adäquat“…) - was mit der Zeit ziemlich nervt und die anfängliche Euphorie dämpft. 

Ich kann nur sagen: bei dieser Frauenärztin möchte ich nicht gerne landen. 

Natürlich sind die Klinikgeschichten bewusst überzogen dargestellt, geben aber sehr viel von Fr. Dr. Chaos Einstellung zu Kollegen und Patienten im Allgemeinen preis, wahrscheinlich auch von ihrer Einstellung im „echten Leben“. Auch wenn alles nur Fiktion ist: ein Funken Wahrheit wird wohl zu finden sein, sonst wäre dieses Buch vermutlich nicht entstanden.

Es gibt auch viele andere Menschen, die anstrengende und nervige Jobs haben – trotzdem muss nicht jede Berufsgruppe ein Buch schreiben, um sich mal so richtig auszukotzen. Das Buch zu lesen war für mich so, als würde ich einer Gruppe Ärzte beim Lästern zuhören. Und so was möchte man einfach nicht, als potentielle Patientin. 

Hätte das Buch wenigstens eine Art Plot, wäre es sicher lesenswert. Aber es besteht im Grunde nur aus kleinen, zusammengestückelten Sequenzen aus dem Klinikalltag. Streng genommen hätte ich keinen Grund gehabt weiterzulesen, denn auch das Ende war vorauszusehen.    

Fazit:  

Insgesamt war das Buch für mich eine große Enttäuschung.  Schade, dass manche ihr Schreibtalent nicht zu gebrauchen wissen: denn das war, trotz aller Kritik, zu erkennen. 


Dienstag, 15. Oktober 2013

Rezension / Silber (Kerstin Gier)


Als Fan von Kerstin Gier kam ich natürlich nicht umhin, mir auch ihren neuen Roman “Silber” zu besorgen, den man in der Rubrik „Jugendliteratur“ einordnen kann.

Dass auch Jugendbücher etwas für Erwachsene sein können, habe ich schon ganz deutlich beim Lesen der Edelstein-Trilogie gemerkt.

So habe mich fast auf das „Erste Buch der Träume“ gestürzt - dem Auftakt einer weiteren Trilogie, der "Silber-Trilogie" (s. auch: Homepage)
 


Klappentext:

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen...

Meine Meinung:

Vorweg: ich LIEBE Kerstin Giers Schreibstil! Und als ich dieses Buch begonnen habe, war mir klar: auch diesmal werde ich nicht enttäuscht. Und so war es auch! Über 400 Seiten Lesegenuss mit vielen wohldosierten Häppchen Spannung und Witz.

Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und alle auf ihre Art liebenswürdig oder faszinierend. (In Bezug auf die „Jungenclique“ im Buch würde ich mich sehr auf eine Verfilmung freuen bzw. auf eine würdige Besetzung hoffen ;-))

Das Thema „Träume“ bietet natürlich unheimlich viel Spielraum für einen Autor, und Kerstin Gier hat es geschafft, diesen Raum zu nutzen. Es ist faszinierend, wie viel Phantasie auch ein erwachsener Mensch noch besitzen kann. Trotzdem kommt hin und wieder die erwachsene Kerstin Gier durch. Ihre Protagonistin Liv ist das unscheinbare Mädchen von nebenan, das sich ein bisschen über die Vorlieben ihrer gleichaltrigen Freundinnen lustig macht, bzw. versucht, den Überblick zu wahren. Und genauso blicken auch Erwachsene oft auf Jugendliche „herab“. Aber gerade deshalb ist das Buch auch für Erwachsene geeignet, die über ein bisschen mehr Erfahrung und Weitblick verfügen.

Schade aber, dass ich es beim Lesen nicht lassen konnte, Vergleiche zur Edelstein-Trilogie zu ziehen. Und tatsächlich: die eine oder andere Parallele konnte ich finden - als wenn Gier beim Schreiben noch gedanklich an ihrem letzten Roman hängen würde.
 Hier meine Vergleiche:

-          Liv und Gwendolyn sind sich irgendwie sehr ähnlich: unscheinbar, und doch schlagfertig, mutig und frech. Und sie müssen sich mit „typischen“ Mädchen in ihrem Altern messen, welche ihnen Steine in den Weg legen. Im Laufe des Buches machen sie mit ihren Vorzügen auf sich aufmerksam und finden ihre große Liebe.

-          In der Edelstein-Trilogie treffen sich die Liebenden in der Zeit, in „Silber“ kommt es zu nächtlichen Treffen im Traum. Die Grundidee ähnelt sich sehr.

-          Wie auch Gwendolyn besitzt Liv angeblich eine besondere Gabe, die den Kreis schließt.

-          Auch in „Silber“ darf sich die Protagonistin indirekt in die Vergangenheit begeben, und zwar im Ballkleid auf dem viktorianischen Herbstball der Schule.

Aber trotz allem ist „Silber“ eine eigenständige Geschichte, die wunderbar unterhält, an keiner Stelle langweilig wird und in einem sehr spannenden Finale endet. Das ein oder andere Detail habe ich bis zum Schluss nicht ganz verstanden – was aber gar nicht schlimm ist. Denn wenn es um’s Träumen geht, ist (fast) alles erlaubt!

Sehr erfrischend und neu waren die eingestreuten Blogeinträge von „Secrecy“, der Undercover-Klatschtante der Schule. Gefallen hat mir auch der persönliche Schlussbrief von Kerstin Gier, in dem sie sich nochmal an ihre Leserinnen und Leser wendet.

Super ist natürlich auch, dass einige Fragen offen bleiben und man auf den 2. Band hin fiebern darf.

Fazit:

 Ich hatte großen Spaß mit Buch „Silber“, das insbesondere auf der Humorebene sehr weit oben mitspielt und in meinen Augen für junggebliebene Erwachsene ein Muss ist. Ich kann es ohne Bedenken an phantasievolle Menschen weiterempfehlen, die gerne träumen, sich in abgefahrene Welten forttragen lassen können - und auch 5 mal gerade sein lassen können. Ich wünsche allen eine gute Nacht…äh, eine genauso schöne Zeit mit dem Buch, wie ich sie hatte!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Rezension / Der Verrat (Val McDermid)


Über Karen Sander, der Autorin von „Schwesterlein, komm stirb mit mir“ bin ich auf „Der Verrat“ von Val McDermid aufmerksam geworden. Denn Sander arbeitet derzeit an einer Promotion über McDermid und ich nehme an, dass sie in puncto Schreiben ein großes Vorbild für sie darstellt.

Bisher habe ich noch keinen Roman von ihr gelesen und war sehr gespannt auf den Stil der hochgelobten Autorin.





Klappentext: 

Die Schriftstellerin Stephanie Harker muss am Flughafen von Chicago hilflos mit ansehen, wie ihr fünfjähriger Adoptivsohn Jimmy von einem Unbekannten entführt wird. Als sie, außer sich vor Verzweiflung, aus der Sicherheitsschleuse ausbricht, wird sie für eine Attentäterin gehalten und von der Security überwältigt. Erst die FBI-Agentin Vivian McKuras glaubt ihr. Doch da ist der Entführer mit dem kleinen Jungen schon längst verschwunden.

Meine Meinung: 

Schon zu Beginn des Buches macht sich Enttäuschung breit: die ersten 100 Seiten ziehen sich wie Kaugummi…nur Jimmys Entführung und Stephanies daraus entstehende Verzweiflung rufen kurzweilig Spannung hervor. Es folgt eine Menge langweiliger Ermittlungsszenen, Gespräche, Machtspiele und Verfahrensfragen…

Im weiteren Verlauf des Buches schöpfe ich wieder Hoffnung, denn endlich bekommen wir (über Rückblenden) einen Eindruck von unseren Protagonisten: wie sie jeweils in ihrer Kindheit geprägt wurden und wie das die Beziehungen untereinander beeinflusst. Die Story wird „plastischer“.

Besonders spannend ist für mich das Konfliktpotenzial, das in den Beziehungen steckt. Wir haben es mit sehr unterschiedlichen Freundinnen und charakterlich auffälligen Männern zu tun…diese undefinierbare Vorahnung auf ein Beziehungsdrama macht das Buch für mich deutlich spannender als eine einfache „Actionszene“.

Aber so richtig spannend wird das Buch maximal in den letzten Zügen. Ansonsten sind die schnellen und dramatischen Momente eher rar gesäht. Des Weiteren ist das Buch zu vorhersehbar, um in einem wirklichen „Showdown“ zu enden. 

McDermid versucht den Leser mithilfe von Cliffhangern bei der Stange zu halten - was in dieser Intensität aber gewaltig stört und einem Betteln gleicht.

Der Plot wirkt, final betrachtet, ziemlich an den Haaren herbeigezogen und konstruiert – und dummerweise verhält sich eine der Protagonistinnen am Schluss gar nicht so, wie man es von ihr erwarten würde. Das war für mich sehr enttäuschend.

Aber der allergrößte Minuspunkt geht an die Übersetzerin. Ich habe bisher bei keinem anderen Buch bewusst darauf geachtet, wie gut oder schlecht dieses ins Deutsche übersetzt wurde. Hier waren die Sätze teilweise so holprig – und nach meinem Empfinden sogar grammatikalisch fragwürdig -, dass ich ständig hängengeblieben bin. Das entspricht nicht meinen Erwartungen an einen renommierten Verlag…schade!

Fazit: 

Nach all den positiven Stimmen zu Val McDermid kann ich mir vorstellen, dass dieses Buch eines ihrer schlechteren Werke war. Vielleicht sollte ich das eine oder andere ältere Buch von ihr lesen, um in den Genuss der „wahren“ McDermid zu kommen. Eine, die tatsächlich spannende Thriller schreibt.