Montag, 18. November 2013

Friedhof / Solange am Himmel Sterne stehen (Kristin Harmel)


Fakten: 

Gelesen bis: S. 97
Gefühl beim Lesen: Langeweile
Größte Schwäche: Realitätsfern in jeglicher Hinsicht
Kleines Lob: Rezepte integriert!






Meine Kurzmeinung:

Wie hochgelobt dieses Buch doch ist! Emotional soll es sein, tief bewegend. Einige Frauen in meinem Umfeld haben mir dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt mit dem Satz: "Lass dich nicht vom kitschigen Cover abschrecken!" - vielleicht hätte ich das besser tun sollen...

Mein erster Gedanke nach 10 Seiten war: "Mensch, ist das flach..." - doch ich wollte die Hoffnung nicht aufgeben, dass mir die Figuren irgendwie näher ans Herz wachsen und ich auch über manch' leidige Wortwiederholung hinwegsehen kann. Leider ist das nicht passiert. Am meisten hat mir die Szene zu denken gegeben, in der die Protagonistin Hope zum ersten Mal ihre demenzkranke Großmutter im Krankenhaus besucht. Die Autorin versucht verbissen, auf meine Tränendrüse zu drücken - schafft es aber irgendwie nicht. Es bleibt für mich "Pseudo"-emotional und trifft mich nicht. Die Dialoge klingen gestelzt, die Charaktere verhalten sich 100 % in dem Schema, in das sie gesteckt werden. Keinerlei Überraschungen.

Letztendlich habe ich auf Sandras (Ideen-Sammelsurium) Rat gehört. Sie warnte mich vor dem triefenden Schluss ;-) Und auf ein unbefriedigendes Ende hatte ich am wenigsten Lust.

 [Was ist der Friedhof der Bücher?]

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