Donnerstag, 12. Dezember 2013

Rezension / Wildrosengeheimnisse (Christine Rath)

Die Bodensee-Geschichte "Butterblumenträume" hat mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht...

Klappentext:

Maja Winter ist endlich glücklich mit ihrem Café Butterblume am schönen Bodensee und ihrem Freund Christian. Doch mit der Ruhe ist es vorbei, als eine schöne junge Frau verschwindet, die zuletzt in ihrem Café gesehen wurde. Christian verhält sich zunehmend rätselhaft und dann wird auch noch im Café eingebrochen. Zum Glück gibt es den sehr attraktiven Kommissar Michael, der die Ermittlungen übernimmt. Als schließlich Majas alte Liebe Leon wieder auftaucht, ist das Gefühlschaos endgültig komplett.

Meine Meinung: 

Meine Meinung wird kurz ausfallen, weil mich das Buch maßlos enttäuscht hat - ich will mich gedanklich nicht länger mit dieser hanebüchenen Geschichte herumplagen.

Wo im ersten Teil ("Butterblumenträume") soweit noch alles nachvollziehbar und realistisch ist, nimmt die Geschichte im zweiten Teil eine konfuse und absolut nicht ernst zu nehmende Wendung an:

- Eine Frau, drei Männer
- 1.000 Missverständnisse
- Das Verschwinden einer weiteren Frau
- Die Hochzeit der fast 70-jährigen Mutter
- Hier und da ein bisschen Luxus (trotz Existenzgründung und angebelichen Geldproblemen), unter anderem kilometerweite "Spontanfahrten" um und über den See
- Ständig taucht aus dem Nichts irgendein Mann vor Majas Tür oder in ihrem Garten auf, und und und...mehr kann ich nicht verraten, ohne zu spoilern.

Nicht nur, dass die einzelnen Vorkommnisse und "Zufälle" total an den Haaren herbeigezogen sind, nein, auch ein krasser Logikfehler hat sich eingeschlichen: Tochter Nini verreist für ein paar Tage nach Paris und scheint nach einigen Wochen immer noch nicht zurück zu sein. Bei aller Liebe...unter solchen Umständen kann ich einen Roman einfach nicht ernst nehmen.  

Fazit:

Nachdem ich "Butterblumenträume" eigentlich ganz nett und durchschnittlich gut fand, hake ich "Wildrosengeheimnisse" eher als Flop ab. Alleine der sympathische, flüssige Schreibstil (wenn auch mit nervigen Wiederholungen) und die gelegentlich einfühlsamen Passagen, in denen man sich selbst wiedererkennt, rechtfertigen 2 Sterne für mich.
 




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