Sonntag, 5. Januar 2014

Tagging / Mehrwert oder Plage?

Nachdem mein Blog innerhalb kürzester Zeit 3 Mal getaggt wurde (weil er noch so schön frisch ist), habe ich mir diese Frage gestellt.

Die Arbeit und Zeit, die ich ins Bloggen investiere, soll zielführend sein - und es geht mir nicht vorrangig um positive Resonanz in Form von Kommentaren und Lesern (auch wenn ein kleiner Egoist in mir steckt, so wie in jedem anderen Blogger auch ;-) )

Nein, mein Blog soll meine Gedanken und Gefühle auf qualitative Weise nach außen tragen. Da habe ich einen gewissen Anspruch an mich selbst. Und leider passt nach näherem Hinsehen einfach nicht jede Tagging-Aktion rein. Natürlich müssen junge Blogs irgendwie auf sich aufmerksam machen. Aber ganz ehrlich: wer liest sich denn die ausgefüllten Fragebogen wirklich bis ins Detail durch? Außerdem wiederholen sich die Fragen immer und immer wieder...selten heben sich die Tags wirklich voneinander ab.

Ich habe mir ernsthaft überlegt, dieses Verbotsschild auf meinem Blog anzubringen...

  ...bringe es aber nicht über's Herz :-)

Also, was ich mit meinem Post eigentlich sagen wollte:

Taggt mich in Zukunft bitte munter weiter (am besten über buchfaible@gmail.com) und ich entscheide frei, ob ich mitmache oder nicht. Also nicht wundern, wenn nichts kommt ;-)

Und ich bedanke mich natürlich trotzdem bei Judith, Janine und Lea, die an mich gedacht haben. Es ging in dieser speziellen Aktionen darum, Blogs mit unter 200 Lesern bekannter zu machen.

So, das war mein Wort zum Sonntag...

Und mich interessiert natürlich: was denkt ihr darüber??

Kommentare:

  1. den gleichen Tag haben wir gestern auch bekommen. ich finde tagen an sich eine gute Sache und mir hat bei diesem mein Fragebogen gut gefallen. das waren Dinge, die ich gerne erzählen wollte. so habe ich mich angeschlossen und mitgemacht. ich hatte aber wirklich Probleme Leute zu tagen, weil ich es als eine Art kettenBrief empfinde, und die will ja auch keiner haben. :-) ich will keinen nerven. und doch kann ja jeder ein wenig Werbung für seinen Blog gut gebrauchten.

    lange rede kurzer Sinn: wir halten es wie du. wenn es uns gefällt, machen wir mit, wenn nicht dann nicht. ich möchte nicht mehr Fragebögen veröffentlichen als Rezensionen oder anderes "wichtiges". und ich möchte auch nicht jeden Monat die gleichen Fragen beantworten - irgendwann kennen meine Leser mich

    viele grüße
    summi
    von schlunzenbuecher.blogspot.de

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  2. Ich sehe das genauso wie du. Einerseits denke ich: Juhu, ein Tag! Und somit wieder ein Tag an ich mir keine Gedanken machen muss, was ich poste. Aber andererseits denkt man sich: Nicht schon wieder!
    Deswegen lass ich mir mit den Tags auch Zeit bis ich sie dann wirklich mal poste.

    LG, Julia

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  3. Es gibt Tags und es gibt Tags. Welche die iwie als Award etc. Getarnt sind finde ich ehrlich gesagt blöd.
    Lustige oder interessante wie der buchburger oder mein leben in Büchern widerrum immer wieder gut und zu einem buchblog passend.

    Liebe Grüße Sarah
    http://booksonpetrovafire.blogspot.de

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  4. Hallo,
    ich würde sehr gerne mal getagt werden, Ich finde viele Fragen toll und würde gerne mal mitmachen.
    Wenn es natürlich zuviel wird geht einem natürlich auch irgendwann die Freude daran verloren. Liebe Grüße Petra

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  5. Hallo :) Ich habe gerade deinen Blog entdeckt und er gefällt mir wirklich gut. Da kann ich ja gar nicht anders, als Leserin zu werden. Vielleicht hast du ja Lust auch mal bei mir vorbeizuschauen, ich würde mich freuen :) Bei mir läuft gerade außerdem noch ein Gewinnspiel bei dem man unter anderem ein Wunschbuch im Wert von 15 Euro gewinnen kann.

    Liebe Grüße,
    Livi ♥
    liviliest.blogspot.de

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  6. Hallo liebe Carina,
    ich sehe das ähnlich. In manchen Situationen passt der Tagg einfach nicht in die momentane Postsituation. Viele meinen es gut mit einem, doch ich fühle mich dann immer leicht unter Druck. Warum eigentlich? Es ist ja nicht so, dass es Pflicht wäre. Trotzdem mag man sich ja für das Plus an Aufmerksamkeit bedanken. Ich versuche die Taggs zu machen, die mir wirklich als etwas sinnvoll erscheinen, deren Fragen mir gefallen, weil sie vielleicht doch mal anders als der Einheitsbrei sind. Momentan halte ich es aber so, dass ich niemanden mehr weiter tagge, gerade weil es Menschen wie dich und mich gibt, die diesen Dingern sehr skeptisch gegenüber stehen.
    Ganz liebe Grüße
    Karin

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